Rückblick Canon EOS 350 D

Mit dem Zeitalter der digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) wurde das Fotografieren des Sternenhimmels auch für Einsteiger ermöglicht....

Ich finde, dass eine DSLR zum Einstieg ideal ist, weil

Anschaffungswert,
Eine Aufnahme für alle Farben (RGB),
stand alone ohne PC,
auch für Tageslichtfotografie,
einfache Bedienung
dafür sprechen.

Was hat für die Canon EOS 350D gesprochen:

Möglichkeit des Umbaus (h alpha)
geringes Gewicht (gut für Okularauszug und Montierung)
Viel Erfahrungsberichte von anderen Hobbyastronomen
Schöne Bilder, im www bestanden bereits
Mittlerweile habe ich ca. 1 Jahr damit gearbeitet (Mai 2007) und alle Erwartungen haben sich erfüllt. Ich denke, dass die Kamera zum Sammeln von Fotopraxis optimal ist, denn auf Grund der relativ einfachen Bedienung kann man sich den verdammt vielen anderen Dingen (und Herausforderungen) widmen.

Bei "echten" Astrocameras - egal welche - ist zum einen ein empfindlich höherer Preis zu bezahlen und zum anderen kommt auch noch ein Notebook zum Steuern hinzu. Wenn dann noch alles jedesmal zum Auf und Abbauen ist (wie bei mir), dann wird dieser Aufwand irgendwann so groß, dass man sich bald mal die Frage stellt, ob sich das auszahlt. Hat man eine fix montierte Sternwarte, schaut es schon etwas anders aus, denn Stromanschluss ist dann vorhanden und die restlichen Dinge, wie Montierung, Teleskop, Leitrohr...................................., stehen schon.

Natürlich sind Aufnahmen, welche mit einer 10.000 Euro Kamera erzielt wurden supertoll, aber sicher auch nur dann, wenn sonst alles paßt und hier sind wir wieder im Argument "einfache Bedienung".

Abschließend gebe ich jeden Tipp, mit der DSLR zu beginnen und abzuchecken, ob man bereit ist, den großen Aufwand (€ und Material schleppen) auf sich zu nehmen. Bis man die DSLR Möglichkeiten ausgeschöpft hat, vergehen sicher ein paar "clear nights"