CELESTRON REFR. 102 / 660 MM (LEITROHR)

Da ich zum Fotografieren ein Leitrohr benötige, habe ich mich zum Füttern der ST4 für einen lichtstarken Refraktor entschieden.

Da die Anforderungen an ein Leitrohr nicht die höchsten sind, reicht mir ein 2 Linsen Fraunhofer aus.
Ich entschied mich für das Celestron 4" (102mm) mit einer Brennweite von 660 mm.
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Ich konnte das Teleskop mit Leitrohrschellen und ohne abgebildeter Montierung kaufen.

Im Guidingbetrieb habe ich mit der SBIG ST4 Kamera absolut keine Probleme Leitsterne zu finden.

Im Visuellen ist der 2 Linser natürlich nicht "high end". Gerade durch das "schnelle" Öffnungsverh. sind deutliche Blausäume am Mond oder Venus und hellen Sternen da.

Aber trotzdem ist oft beeindruckend, was im Bereich des "Zielobjektes" durch das Fadenkreuzokular manchmal zu sehen ist. Kugelsternhaufen oder Galaxien sind da schön zu beobachten. Obwohl ich durch das Leitrohr "nur" einen kleinen hellen Stern suche, ist der Blick "nebenbei" auf das "Zeilobjekt" beeindruckend.

Die originalen Leitrohrschellen aus Alu waren mir zu schwer. Die hatten ca. 3 kg. Ich fertigte mir aus Birkensperrholz wesentlich leichtere Schellen an. Die 3 Aluverbindungsstreben tauchte ich ebenfalls gegen Holz aus. Für die Verstellschrauben baute ich 8mm Einschlaggewinde ein. Damit sparte ich mir ca. 2 kg.

Später änderte ich wiederrum diese Lösung gegen die AZ3 Montierung aus. (siehe Zubehör) Weiters habe ich mir noch eine Taukappe aus Plastik mit Velourauskleidung gebastelt.