Der Umbau des Filters

1000 x diskutiert - Meine Meinung zum h-alpha pass Filter.

Falls man sich entscheidet, die DSLR für Astroaufnahmen zu "opfern", ist der Filterumbau ein "must".

Man macht aus einer fast "blinden" Alltagskamera eine gute Allroundkamera.

Warum ist das so?

 

Die intensive UV-Strahlung junger heißer Sterne ionisiert das umgebende Waserstoff-Gas und führt somit zum Leuchten bei der sogenannten H-alpha Wellenlänge von 656 nm.

Da der originale Canonfilter das Licht ab der Wellenlänge von 600nm (lt. Fa. Baader) stark abschneidet (siehe Grafik auf der Webseite Fa. Baader), werden Objekte, wie z.B. Rosetten, Pferdekopf, Nordamerika, Pelikannebel u.v.m. werden vom Chip extrem blass bzw. fast gar nicht "empfangen". Bei 656 nm ist die Durchläßigkeit des Canonfilters nur mehr ca. 25%

Für das ist die originale Canon nicht gedacht.

Der Baader-DSLR-ACF-Filter ersetzt den IR-Sperr- und Antialiasing-Filter.

Es erhöht sich zu allererst die H-alpha-Empfindlichkeit um ein Vielfaches

Ich kann dazu nur sagen, dass vorallem große Nebelgebiete in unserer Milchstrasse nur mit dem Astrofilter schön werden. Schauen sie in der Galarie bitte auf die Bezeichnung der Camera (EOS 350DA) Fotos, die mit dem A bezeichnet sind,  entstanden mit diesem Filter.

Infos unter: http://www.baader-planetarium.de/sektion/s45/canon_astroupgrade.htm

Zum Begriff in der ersten Zeile "opfern", möchte ich noch ergänzen, dass man auch mit der umgebauten Astrocamera - bei manuellen Weissabgliche - Tageslichtaufnahmen machen kann, aber doch grüne Wiesen bei mir etwas kitschig wirken. Ich habe dafür im Fotoshop die Bearbeitung mit "Autocolour"  recht hilfreich empfunden. 100%ig ist es nicht, aber so einigermaßen OK. Achtung bei Kunstlicht, da ist alles wieder anders....